Weniger Eier
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Meine Hühner gehen nicht in den Stall und legen wenig oder gar keine Eier
Futter und Wasserversorgung
Legen Ihre Hühner wenig oder gar keine Eier, kann das an minderwertigem Futter, zu wenig Futter oder zu wenig Wasserzufuhr liegen. Achten Sie auch darauf, das das Wasser nicht zu verschmutzt ist. Wenn zu wenig Tageslicht in den Hühnerstall gelangt, könnte das auch ein Indiz sein. Dass die Hühner nicht in den Stall wollen, kann mehrere Ursachen haben. Gerade bei Neubesatz kann es vorkommen, dass man den Tieren in den ersten Tagen den Weg zeigen muss. In vielen Fällen hilft es auch, nur im Stall zu füttern, dann finden die Hühner den Weg von selbst. Wollen die Tiere tagsüber nicht in den Stall, sollte die Tageslichtzufuhr überprüft werden.
Grundsätzlich wollen alle Tiere zum Schlafen in ihre Nester oder auf Sitzstangen. Sollten die Hühner sich abends weigern, in den Stall zu gehen, muss auf jeden Fall genauer hingeschaut werden. Das ist ein starkes Indiz dafür, dass der Stall unter Parasitenbefall leidet. Überprüfen kann man das in den Abendstunden oder in der Nacht, indem man mit einer Taschenlampe die Nester und Sitzstangen ableuchtet. Erscheinen kleine rote oder dunkle Punkte, die tagsüber noch nicht da waren, handelt sich wahrscheinlich um die Rote Vogelmilbe.
80% aller Hühnerhalter wissen nicht, dass sie die Rote Vogelmilbe bei sich im Hühnerstall haben.
Rote Vogelmilben sind extrem widerstandsfähige Spinnentierchen und nachtaktiv. Sie kriechen aus ihren Verstecken und stechen die Hühner, um sich von deren Blut zu ernähren. Bei Tagesanbruch ziehen sie sich in ihre Kolonieverstecke zurück. Ihre Nester sehen auf den ersten Blick aus wie Stockflecken oder Schimmel. Sieht man die bis zu einem Millimeter großen Parasiten auch tagsüber auf den Tieren, oder es juckt einen nach einem Besuch im Hühnerstall, ist höchste Eile geboten. Wird nichts gegen die Rote Vogelmilbe unternommen, vermehren sich die Parasiten explosionsartig.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Rote Vogelmilbe hat sich bei Ihnen eingenistet.
»Meine Hühner verhalten sich irgendwie komisch im Hühnerstall und legen weniger Eier«,
sind die ersten Anzeichen dafür. Ihre Hühner kratzen sich verstärkt auch tagsüber und wirken unruhig. Vielleicht bemerken Sie ein häufiges Federpicken im Hühnerstall. Das alles deutet alles auf die Rote Vogelmilbe. Erkennen können Sie es auch an entzündeten Stellen im Federkleid. Die Rote Vogelmilbe ist der größte und ernst zu nehmende Parasit in der Geflügelhaltung. Schaut man sich tagsüber die Ställe und Legenester an, so erscheint auf den ersten Blick alles gut. Besucht man den Stall allerdings in der Nacht, kann das schon sehr eklig werden. Dann nämlich macht sich die Rote Vogelmilbe auf ihre Wanderungen zu den Tieren. Unruhiges Geflattere und sich pickende Hühner sind die Folge. Kaum bricht der Tag an, zieht sich der nachtaktive Parasit in seine Verstecke zurück und lässt verstörte und gestresste Hühner zurück. Die Milbe versteckt sich jeder noch so kleinen Spalte. Sogar in Rohren, Leitungen, Kanälen und Steckdosen sind schon Milbenkolonien gesichtet worden. Vor den Spinnentieren ist quasi keine Öffnung sicher. Auch wenn auf den ersten Blick nichts zu sehen ist, sollte man aufmerksam seine Tiere beobachten. Denn sollte sich die Milbe einmal in dem Stall wohlfühlen, bekommt man sie nur schwer wieder los.
Was sind zusammenfassend die Kennzeichen für die Rote Voglemilbe im Hühnerstall:
- Die Hühner legen weniger Eier
- Abends gehen die Hühner widerwillig in den Hühnerstall
- Die Tiere meiden tagsüber den Stall
- häufiges Federpicken oder sogar ausgerissene Federn
- entzündete Stellen im Federkleid
- vermeintliche Stock- oder Schimmelflecken an den Wänden
- Nachts können Sie mit einer Taschenlampe die Milben evtl. auf der Sitzstange sehen